NextGen Democracy

NextGen Democracy hat zum Ziel, dass Schüler:innen über ein Halbjahr von einem außerschulischen Mentor begleitet eigene Projekte entwickeln und im Rahmen der Projektentwicklung Demokratie erleben. Im ersten Halbjahr 2025/26 wurde das Konzept an zwei Schulen getestet. Im zweiten Halbjahr werden vier Schulen folgen. Anschließend soll das Projekt schrittweise ausgebaut werden.


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Ziele

Die Teilnehmenden…

erleben demokratische Werte wie Freiheit, Toleranz, Meinungsfreiheit und Vielfalt als Grundlage des gemeinsamen Handelns.

– entwickeln eigene Ideen zur Mitgestaltung ihrer Lebenswelt und setzen diese in einem geschützten Rahmen um.

– lernen, Verantwortung zu übernehmen, Kompromisse auszuhandeln und Konflikte konstruktiv zu lösen.

– schärfen ihre historisch-politische Urteilsfähigkeit und erweitern ihr Verständnis demokratischer Prozesse.

– werden in ihrer Selbstwirksamkeit gestärkt und erfahren, dass ihre Stimme zählt – innerhalb und außerhalb der Schule.

– üben sich im Projektmanagement: von der Ideenfindung über die Planung zur eigenständigen Umsetzung.

– reflektieren ihre Erfahrungen und lernen, ihre Entwicklung kritisch zu betrachten und weiterzudenken.

Projektablauf

Auftakt (3 Tage à 6 UE (45 Min.) zu Beginn des Halbjahres)

– Kennenlernen und Einführung in das Projekt

– Interaktive Workshops zu demokratischen Werten und demokratischem Handeln

– Ideenfindung: Was würden wir an unserer Schule/ in unserer Umgebung verändern?

– Bildung von Projektgruppen, Entwicklung von Projektideen und Definition nächster Schritte

Entwicklungsphase (im 2-Wochen-Takt über gesamtes Halbjahr insg. 8 Termine à 4 UE)

– Weiterentwicklung und Umsetzung der Projekte mit kontinuierlicher Begleitung durch Mentor:innen

– Austausch mit anderen Gruppen aus der Klasse, Schulleitung oder externen Partner:innen

– Ergänzende Workshops, z.B. zu Jugendbeteiligung, Planspielen, Konflikttraining oder Politik im Ort

Abschluss (2 Tage à 6 UE zum Ende des Halbjahres)

– Präsentation der Ergebnisse

– Planung möglicher Anschlussaktivitäten

– Reflexion und Empowerment: Was nehmen wir mit – für Schule und Leben?

Anforderungen an die Schule

– Für die Schule entstehen durch die Teilnahme am Projekt keine Kosten.

– Die Schule stellt die Räumlichkeiten sowie die technische Ausstattung vor Ort.

– Die Schule benennt eine:n Projektverantwortliche:n für die schulseitige Koordination.

– Vor Projektbeginn werden alle Termine festgelegt. Die Schule ist verantwortlich für die Einhaltung der Termine und verhindert Kollisionen mit Exkursionen, Klausuren etc.

Zielgruppe

Das Projekt richtet sich vorwiegend an Stadtteilschulen. Eine Teilnahme ist ab der 8. Klasse möglich. Teilnehmen kann immer eine Klasse mit 20-25 Schüler:innen (Abweichungen sind möglich). Besondere Vorkenntnisse oder früheres Engagement werden nicht vorausgesetzt.

Über uns

Wir sind Mattes Campen, Fritz von Hammerstein und Torsten Sill und gemeinsam eine junge Initiative mit großen Zielen.

Unsere Demokratie steht unter Druck. Wir wollen einen Beitrag zu ihrer Verteidigung gegen  innere und äußere Feinde und für eine liberale und offene Gesellschaft leisten. Unser Ziel ist es, Projekte in ganz Norddeutschland durchzuführen und Demokratie erlebbar zu machen.

Mattes ist 25 Jahre alt, hat Politik-Wirtschaft und Spanisch in Göttingen und Valencia auf Lehramt studiert und sich danach mit politischer Bildungsarbeit selbstständig gemacht. Er gibt Workshops für vielfältige Zielgruppen – von Schüler:innen über Lehrkräfte und Senior:innen bis hin zu Soldat:innen. Allein von Oktober 2024 bis Mai 2025 erreichte er über 700 Schüler:innen. Mit NextGen Democracy möchte er Jugendliche nicht nur punktuell, sondern über längere Zeiträume auf ihrem Weg zu mehr demokratischer Teilhabe begleiten. Er entwickelt die Inhalte und führt das Projekt durch.

Fritz und Torsten kennen sich aus ihrer jahrzehntelangen früheren Zusammenarbeit als Rechtsanwälte und Partner einer großen internationalen Wirtschaftssozietät. Sie engagieren sich für Demokratiebildung, indem sie das Projekt in der Fördermittelakquise und mit organisatorischem Know-how unterstützen.

Träger des Projekts sind der Verein Support Democracy e.V. und der Volkshochschulverein Hamburg-Ost e.V. Finanziert wird es mit öffentlichen Fördermitteln, Spenden und Stiftungszuwendungen, u.a. der Alfred Toepfer Stiftung. Dank ehrenamtlicher und unentgeltlicher Erledigung der organisatorischen Aufgaben fließen die Einnahmen zu 100 % in die Angebote für Schulen.


Haben Sie Fragen? Oder möchten Sie gerne mit Ihrer Klasse an dem Projekt teilnehmen? Dann nehmen Sie jetzt Kontakt zu uns auf!